4.780 Briefe sind eingegangen. Damit haben sich knapp 40 Prozent der befragten Parteimitglieder an der Meinungsumfrage beteiligt. 4.501 Befragungskarten wurden für das Ergebnis berücksichtigt. Nach Auszählung aller Befragungskarten steht das Ergebnis fest: Stimme voll und ganz zu: 35 Prozent, Stimme eher zu: 7 Prozent, Teil/Teils: 2 Prozent, Stimme eher nicht zu: 7 %, Stimme überhaupt nicht zu 45: Prozent, Ich enthalte mich: 1 Prozent, Ich finde das Thema nicht wichtig: 3 Prozent.

Der Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel, sagte auf der Pressekonferenz:
  
„Ich danke all unseren Mitgliedern für die Teilnahme an der Befragung. Das ist gelebte Demokratie. Ich halte dies ausdrücklich für ein Zukunftsmodell. Aber Demokratie heißt eben auch, die Meinung anderer zu respektieren und sie auch auszuhalten. Ich bin sicher, Berlin wird mit diesem Votum gut leben können. Zeigt es doch die Vielfalt der Meinungen und Haltungen in der Stadt, die eben auch ihre Lebendigkeit ausmachen.
  
Auch für mich war die Frage nicht einfach zu beantworten. Ich habe sehr mit mir gerungen. Letztlich habe ich mich für die Option "Stimme eher zu" entschieden, weil ich bei allen Bedenken, die ich nach wie vor habe, letztlich glaube, dass wir auf Dauer gleichgeschlechtliche Partnerschaften vollkommen gleichstellen müssen. Ich weiß, dass sich viele - nicht nur in meiner Partei - mit dieser Haltung schwertun, aber ich erwarte für mich - wie für alle Menschen in Berlin und Deutschland -, dass man Meinungen akzeptiert und respektiert.“

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