30. Paneuropäisches Picknick am 19.08.2019 in Sopron

Bereits zum 30. Mal jährte sich die friedliche Revolution, das paneuropäische Picknick an der ungarisch-österreich. Grenze in der Sopron Puszta, wo Dank der Vorbereitung durch den Europapolitiker Otto von Habsburg und den ungarischen Innenminister Imre Pozsgay am 19.08.1989 die ersten ca. 600 DDR-Bürger die Möglichkeit hatten, in den Westen zu fliehen. 

Die „stillen Helden“, die beiden Grenzpolizisten Arpad Bella auf der ungarischen und Johann Göltl auf der österreichischen Seite schauten damals weg, als das Grenztor einige Stunden geöffnet wurde auf die Gefahr hin, selbst festgenommen zu werden.

Die KAS Budapest mit ihrem Leiter Frank Spengler organisierte wieder – wie schon vor 5 Jahren – ein hervorragendes zweitägiges Symposium mit einem großen hochkompetenten Referentenpool. Ergänzend war durch die Organisation des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks unter der Leitung von Maren Schöning eine größere Gruppe junger Menschen mit dabei, die u. a. eine Ausstellung zu diesem Thema präsentierte. Wer nähere Infos haben möchte, kann sich gerne belesen auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung, Ungarn, paneuropäisches Picknick.

Den Höhepunkt dieser besonderen Jubiläumstage bildete ein ökumenischer Gottesdienst in Sopron mit dem ungar. Präsidenten Viktor Orbán und unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Abends fand in der Felsenbühne von Fertörakos dank des Engagements der MdB Katharina Landgraf und der Unterstützung des MdB Alois Karl ein hervorragendes Abschlusskonzert statt.

Da unsere CDU/FU-Gruppe bereits vor 5 Jahren mit Freude und Begeisterung an den Referaten und vielen Gesprächen teilgenommen und den Austausch mit unseren ungarischen Freunden und europäischen Journalisten genossen hatte, stand für uns schon lange fest, beim 30. Jubiläum des paneuropäischen Picknicks wieder dabei zu sein.

Gleichzeitig nutzten wir diesmal die Gelegenheit, einen Abend auf der Seebühne Mörbisch am Neusiedler See, der größten Seebühne der Welt zu verbringen bei der Operette „Land des Lächelns“, wo uns der künstlerische Direktor Peter Edelmann die Ehre erwies für ein kurzes persönliches Gespräch.

Für uns Alle steht jetzt schon wieder fest, unsere ungarischen und auch österreichischen Freunde immer wieder zu besuchen. Besonders in der Region Sopron hat sich in den letzten 5 Jahren wirtschaftlich so viel zum Positiven verändert, die Menschen haben Arbeit, leben offen und zufrieden ohne Grenzen. In diesem Zusammenhang auch ein großer Dank und ein Lob an den Bürgermeister der Stadt Sopron, Tamás Fodor für die hervorragende Unterstützung dieser Festtage und Organisation. Besonders abends hatten wir das Gefühl, uns in dem Flair einer italienischen Stadt aufzuhalten und zu bewegen.

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